The Things Network Paderborn

Das verflixte OTAA

#1

Moin zusammen,

endlich kann ich mich auch wieder mal intensiver mit TTN beschäftigen. Da ich in Kürze eine Reise antrete und natürlich meine Tracker wieder dabei habe, habe ich mir da ein paar Gedanken gemacht.

Ich war ja bisher immer der Verfechter von OTAA, aber wenn man irgendwo ohne Abdeckung sitzt, dann klappt der Join natürlich nicht. Wobei es durchaus vorkommen kann, das der Request durch geht, aber die Antwort nicht empfangen wird.

Nun habe ich das alles mal mit ABP getestet und bin im Moment dabei geblieben. Es kommen deutlich mehr Packete durch, die sonst für nicht funktionierende Joins drauf gehen.

Wie ist das bei Euch? Was sind Eure Erfahrungen?

Gruß,

Sascha

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#2

Ist bei mir ähnlich. Ich wäge momentan ab, wo ich meinen Sensor einsetze. Wenn er stationär verwendet wird, wo ich mir sicher bin, dass die Abdeckung da ist, dann verwende ich OTAA und ADR. Wenn ich aber einen mobilen Knoten mit dabei habe (z.B. einen GPS Tracker), dann verwende ich lieber ABP (ohne ADR - das ist ja dann sowieso klar) und schalte zusätzlich auch noch den Frame Counter ab. Dabei ist mir aber klar, dass das unsicherer ist und auch über Replay-Attacken angreifbar sein könnte.
Im Rathaus habe ich meinen PAX Counter mit dabei gehabt. Da hat es mit OTAA auch ein Weilchen gedauert, da er mit SF7 angefangen hat und sich dann bis SF11 hochgearbeitet hat, bis er die Verbindung aufbauen konnte. Letztendlich hat es aber doch noch funktioniert.

Beim Projekt Wetterballon würde ich z.B. auf Nummer sicher gehen und ABP verwenden. Da kann man die Daten per “Fire and Forget” einfach raushauen und wenn sie irgendwo angekommen sind, werden sie zugestellt.

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#3

Beim Projekt Wetterballon macht es nur mit ABP wirklich Sinn. Bein Starten sollte OTAA durchaus noch gehen, da wir dann ja auch per Gateway vor Ort sind, aber wenn unterwegs mal ein Reboot passieren sollte, weiss man nie wie lange OTAA dann dauern würde.

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#4

Auf jeden Fall! Sehe ich genauso.

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